Ansätze zur Prozessgestaltung der Kompaktwerft des 21. Jahrhunderts

Problematik

Trotz guter Auftragslage spüren die Werften in Mecklenburg-Vorpommern aktuell einen hohen Kostendruck. Ursache sind zum einen die in 2004 um gut 20% gestiegenen Einkaufspreise für Stahl, zum anderen die von der Landesregierung in Schwerin nicht vollständig übernommene Wettbewerbsbeihilfe.

Als die Archillesferse der Werften könnte sich in diesem Zusammenhang die Kostenstruktur erweisen. Denn vielfach sind Leistungen outgesourct worden, was i.d.R. auch zur Erhöhung des Produktionsausstoßes und zur Senkung der Arbeitskosten führte. Gleichzeitig stieg aber auch der Steuerungs- und Koordinierungsaufwand.

In den vergangenen Jahren wurde sehr erfolgreich in die Produktivität investiert. Damit die mecklenburg-vorpommerschen Werften auch in Zukunft gegen die asiatische Konkurrenz bestehen zu können, sind aber auch massive Einsparungen auf der Kostenseite unumgänglich.

Lösungsansatz

Um die funktional orientierte Ablauforganisation von Kompaktwerften effizienter zu gestalten, wurde untersucht, inwieweit eine Prozessorientierung den Steuerungs- und Koordinierungsaufwand und damit die Kosten deutlich senken kann.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Nina Vojdani